Campingküche
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Tipps für die Campingküche

14. September 2017

Campingküche

Natürlich ist die Campingküche kein Vergleich zur Version zu Hause. Die richtige Ausstattung und gute Vorbereitung kann aber dabei helfen, dass es einem an (fast) nichts fehlt. Deshalb habe ich in paar Tipps zusammengefasst, die sich mit der Zeit für unsere Campingküche bewährt haben.

Vorräte

Als ich früher noch in den Campingurlaub mit meinen Eltern nach Schweden gefahren bin, kann ich mich erinnern, dass wir alles erdenkliche an Vorräten eingepackt haben. Das ging sogar so weit, dass wir Pumpernickel aus Dosen dabei hatten…

So weit würde ich heute nicht mehr gehen. Natürlich sollte man ein paar Vorräte dabei haben, vor allem für den Anreisetag und zum Frühstücken. Was bei uns auch nicht fehlen darf, sind Nudeln inklusive Soße (wie z.B. von Miracoli). Die haben wir immer für den Notfall dabei. Alles, was wir sonst brauchen, kaufen wir vor Ort, wenn wir länger unterwegs sind. Ansonsten packen wir noch ein:

  • Reis
  • Couscous (für schnelle Gerichte oder Salate)
  • Reiscracker (für den Hunger zwischendurch)
  • Essig und Öl
  • Ketchup und Senf
  • Salatfix (zu Hause ein NoGo, aber beim Camping einfach praktisch)
  • Gewürze
  • Mineralwasser

Und das wichtigste: Kaffee!

Kaffeekochen

Bei uns geht nichts ohne Kaffee! Wir zelebrieren das Kaffeekochen schon fast ein bisschen. Deshalb brauchen wir auch zuverlässiges Equipment, damit der Morgenkaffee auch beim Camping gewährleistet ist. Wir brühen unseren Kaffee per Hand auf und lassen ihn in eine Thermoskanne laufen. Als Filter haben wir seit Kurzem auf einen Metallfilter (von Amazon) umgestellt und sind begeistert! Der Filter ist zwar etwas kleiner, aber für zwei Personen reicht die Menge Kaffee aus und der Geschmack ist super. Außerdem spart man sich die Papierfilter.

Weil wir am liebsten Milchkaffee trinken, muss auch immer ein Milchaufschäumer dabei sein. Dafür nehmen wir einen Handaufschäumer. Unserer ist von Ikea und funktioniert einwandfrei und braucht nicht viel Platz.

Kocher

Beim Camping kochen wir mit Gas. Wir haben zwei tragbare Gaskocher. Der eine von Campingaz gefällt uns nicht so gut. Die Hitze wird schlecht verteilt und es dauert ewig bis beispielsweise Wasser kocht. Außerdem ist die Konstruktion mit Kocher und Topf ziemlich wackelig und unsicher. Und ich verbrenne mir regelmäßg bei dem Versuch die Flamme mit dem Feuerzeug anzuzünden die Finger…

Kartuschenkocher - Campingküche

Unser zweiter Gaskocher ist zwar schon etwas mitgenommen, aber gefällt uns viel besser. Es handelt sich ebenfalls um einen einfachen Kartuschenkocher (ähnlich hier). Allerdings hat man eine viel größere Auflagefläche für den Topfboden, sodass der Behälter nicht nur besser und sicherer steht, sondern sich auch die Hitze viel besser verteilt. Außerdem hat der Kocher einen eingebauten Zünder, sodass man nichtmal ein Feuerzeug zum Anzünden braucht. Meine Finger danken es mir!

Kartuschenkocher - Campingküche

Geschirr

Ich habe es nie eingesehen extra leichte Töpfe und Pfannen für den Campingurlaub zu kaufen. Auch als wir noch mit dem Zelt unterwegs waren, haben wir einfach Topf und Pfanne aus der heimischen Küche eingepackt. Natürlich haben wir regelmäßig eins von beidem zu Hause vergessen^^

Seitdem wir den Bulli besitzen und unsere gesamte Campingausrüstung nicht mehr im Keller, sondern im Bus selbst lagern kann, war die Zeit reif für das erste platzsparende Outdoor-Kochgeschirr. Ich wollte es nicht gleich übertreiben und habe mich für dieses recht günstige Set von Amazon entschieden. Und bin begeistert! Es besteht aus Topf, Pfanne und Wasserkessel und das beste: alle Griffe lassen sich einklappen und das Set verschwindet komplett im Topf und ist super platzsparend. Die Qualität ist nach einer Campingsaison auch völlig in Ordnung und der Preis von 30€ absolut gerechtfertigt.

Unser Essgeschirr besteht aus einem Sammelsurium. Allerdings habe ich auch hier versucht eher leichte und platzsparende Teile einzupacken. Wir haben z.B. Frühstücksteller von Rice. Die bestehen zwar aus Plastik, sind aber immerhin sehr hübsch, leicht und haltbar. Bei Neuanschaffungen werden wir aber vermehrt auf kompostierbares Geschirr aus Bambus zurückgreifen. So etwas gibt es mittlerweile von verschiedenen Anbietern, u. a. auch im Avocadostore. Dieses Geschirr ist nicht nur besser für die Umwelt, sondern auch noch leichter als die Hartplastikvarianten.

Grundsätzlich ist jegliches Geschirr fürs Camping sinnvoll, dass leicht, aber auch  multifunktional ist. Wir besitzen zum Beispiel eine Schüssel-Sieb-Kombi von Tchibo. Die Schüssel brauchen wir für Salate, Gemüse etc., das Sieb vor allem zum Abseihen von Nudeln. Wenn die Schüssel gebraucht wird, verstauen wir darin unsere Abspülutensilien.

Abwaschen

Ich hasse dreckiges Geschirr. Mich nervt nichts mehr als angekrustete Soßenreste oder verschmierte Gläser. Deshalb brauchten wir unbedingt eine zuverlässige Abwaschmöglichkeit. Zum Glück gibt es mittlerweile alle möglichen Dinge zum Zusammenfalten, wie auch unsere Abwaschtasche (ebenfalls von Tchibo, ähnlich hier). Die obere Kante ist mit einem Draht verstärkt, sodass die Tasche aufgefaltet steht und mit Wasser gefüllt werden kann. Nicht gebraucht, wird sie einfach flach zusammengefaltet und kann verstaut werden. Großartig!

Abwaschtasche - Campingküche

Abwaschtasche - Campingküche

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